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Orgelsommer 2026 im Landkreis Saarlouis
28. Juni bis 9. August

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Konzert IV

19. Juli, St. Mauritius Fremersdorf

Joachim Fontaine

Konzert V

26. Juli, St. Bartholomäus Schwarzenholz

Stefan Klemm

Die fünfte Station des Orgelsommers führt uns in die katholische Kirche von Schwarzenholz.

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Die große dreimanualige Orgel — erbaut im Jahr 1959  von der renommierten Werkstatt Sebald — erlaubt ein weites Panorama an Epochen und Stilen. Eine Chance, die der Interpret Stefan Klemm, Kantor am Wendelsdom und weit gereister Konzertorganist, nutzt für ein facettenreiches Programm: es reicht von sinfonischer Orgelmusik der französischen Kathedralen - komponiert von Charles-Marie Widor - über die deutsche Romantik eines Sigfrid Karg-Elert, eines Meisters orchestraler Farbgebung, bis hin zu wuchtigen Toccaten und Musik der heutigen Zeit, die inspiriert ist von Folk und Pop. 

Einer der Höhepunkte von Stefan Klemms Programm wird das Finale der  "Sonata Eroica“ sein, die der Engländer Charles Villiers Stanford der Stadt Verdun und der französischen Nation gewidmet hat, im Andenken an die Erfahrung von Krieg und Leid, aber auch von Völkerverständigung und Frieden. 

zurückliegende Konzerte

Konzert III

12. Juli, "Saardom" Hl. Sakrament Dillingen

Gereon Krahforst

Gereon Krahforst (Maria Laach) spielt Werke von Buxtehude, Bach, Händel, Jarrett, Karg-Elert, Lincke, Peeters, Krahforst.

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Der Saardom in Dillingen: seine monumentale Architektur wird gekrönt von einer prächtigen Orgel, die nach Jahren der Erweiterung erst vor kurzem wieder eingeweiht wurde. 

Nun erklingt sie ein weiteres Mal in einem Konzert: im Rahmen des Orgelsommers 2026 reist eine internationale Größe der Orgelwelt an: Gereon Krahforst. Klassikfans schätzen diesen Konzert-Organisten nicht nur als Titular der berühmten Abtei Maria Laach, sondern auch als einen äußerst vielseitigen Interpreten. Auf seinem Programm steht auch in Dillingen ein Panorama an Werken, wie es breiter kaum sein könnte. Die Werke, die er spielen wird, reichen von Klassikern – Bach, Händel, Buxtehude – bis hin zu Bearbeitungen, darunter sogar Werke von Komponisten, die man sonst nur aus Jazz und Operette kennt. Eine wahrhaftige „tour d’horizon“ erwartet also die Freunde der Musik, dargeboten auf einer der klangprächtigsten Orgeln der Grenzregion, der Klais-Gaida-Orgel des Saardoms Heilig Sakrament in Dillingen. 

Wie immer gilt: Eintritt frei, Spenden willkommen.

Konzert II

5. Juli, Hl. Dreifaltigkeit und St. Marien Lebach

Vincent Bernhardt

Die zweite Station des diesjährigen Orgelsommers wird im Zeichen eines herausragenden international gefeierten Interpreten stehen. Vincent Bernhardt, gebürtig in Lothringen, studierte Musikinterpretation und historische Aufführungspraxis an den Hochschulen in Lyon, Stuttgart sowie an der weltbekannten Schola Cantorum in Basel. Seine vier (!) Konzertexamen und Master-Abschlüsse in den Fächern Orgel, Cembalo, Basso continuo und historische Orgelspielpraxis ergänzte er noch durch eine Doktorarbeit in Musikwissenschaft. 

 

Zu seinen Lehrern zählten internationale Größen wie Andrea Marcon, Jesper Christensen, Bernhard Haas, Jörg-Andreas Bötticher und Lorenzo Ghielmi. Bereits während seines Studiums war er Preisträger mehrerer internationaler Orgel- und Cembalowettbewerbe, darunter der Internationale Orgelwettbewerb Silbermann in Freiberg sowie Wettbewerbe in Lausanne, Bologna und Lugano. Mit nur 19 Jahren spielte er als Cembaliist im Barockorchester der Europäischen Union, seine Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas, sowie nach Nord- und Südamerika. Neben seiner Konzerttätigkeit lehrt Bernhardt derzeit als neu ernannter Professor an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Seine CD-Einspielungen, darunter Werke Bachs, Vivaldis, Händels, Torellis und Johan Daniel Berlins wurden mehrfach von der internationalen Fachpresse ausgezeichnet.

 

Auf seinem Programm in Lebach stehen neben einem Concerto Antonio Vivaldis insbesondere Werke namhafter französischer Komponisten vom Barock bis in die frühe Moderne: Louis Couperin, Nicolas de Grigny, Jéhan Alain und César Francks monumentales Pièce héroïque. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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Programmheft zum Download

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Vincent Bernhardt in Lebach

Eröffnungskonzert

28. Juni, St. Crispinus und Crispinianus Lisdorf

Andreas Rothkopf

© Richard Menzel

Den “Startschuss” im diesjährigen Orgelsommer setzt “die” Toccata. Sie trägt die Nummer BWV 565 im Werkverzeichnis Johann Sebastian Bachs. Die Musikfans aber kennen sie als d-moll-Toccata. Andreas Rothkopf hat sie mit Bedacht an den Anfang seines Konzerts gesetzt, das unter dem Motto “Toccata” Werke quer durch die Jahrhunderte und Stile bietet. Von einer Toccata Girolamo Frescobaldis, der schon zum Beginn des Barock um das Jahr 1600 im Petersdom tausende Zuhörern begeistert hatte, über den nordischen Virtuosen Jan Pieterszoon Sweelinck, der dank der Meisterschüler, die zu ihm nach Amsterdam pilgerten, die europäische Musik über Generationen prägen sollte, bis hin zu Toccaten der französischen und deutschen Spätromantik, darunter das legendäre “Dieu parmi nous” von Olivier Messiaen und eine echte Rarität: die Toccata C-Dur von Franz Schmitt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefeiert in Wien als Komponist und Meisterschüler Anton Bruckners. 

Andreas Rothkopf, der Interpret des Eröffnungskonzertes, wirkte über viele Jahre als Professor an der Hochschule für Musik Saar. Seine akademische Karriere, die er einst als jüngster Professor Deutschlands begann, verdankte sich seinen herausragenden Ersten Preisen beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Orgelwettbewerb in Speyer und - als erster westlicher Interpret - beim Franz-Liszt-Wettbewerb Budapest (1983). 

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Programmheft zum Download

Unsere vergangenen Orgelsommer-Festivals finden Sie auf den Archiv-Seiten:

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